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Historie

 

Die 1491 geweihte Siechenhauskapelle ist ein Kleinod der spätgotischen norddeutschen Backsteingotik. Sie zeugt von bürgerlichem Engagement in Neuruppin an der Schwelle zur Reformationszeit.

Die Siechenhauskapelle, eine Stiftung des Schwertfegers Klaus Schmidt aus Neuruppin, wurde 1491 direkt an das Hospital angebaut. Wo sich heute das Vorderhaus des Hotels "Up-Hus-Idyll" befindet, haben damals Gebrechliche und Kranke Obdach und Pflege erhalten. Die Hospitalbewohner hatten mit der Kapelle einen Ort in nächster Nähe, an dem sie die Messe besuchen und damit ihrer Christenpflicht nachkommen konnten. Zum anderen hatten sie hier die Möglichkeit, ihrer Dankbarkeit dem Stifter gegenüber Nachdruck zu verleihen, indem sie für sein Seelenheil beteten; in jener Zeit ein wichtiges Motiv für zahlreiche geistliche und soziale Stiftungen.

Nach einer umfänglichen aufwändigen Restaurierung dient die Kapelle heute verschiedenen Nutzungen.

 
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